Förderprogramme

Förderprogramme des dbv

Das Digitalprogramm „WissensWandel“ des Deutschen Bibliotheksverbandes e.V. (dbv) erhält zusätzlich fünf Millionen Euro zur Förderung von Digitalisierungsvorhaben von Bibliotheken und Archiven. Ab dem 15. September 2021 können Bibliotheken und Archive ihre Förderanträge beim dbv einreichen. Die Antragsfrist endet am 15. Dezember 2021. Die bewilligten Projekte können vom 1. Januar bis zum 31. Oktober 2022 durchgeführt werden.

Das Programm „WissensWandel“ des Deutschen Bibliotheksverbandes wird innerhalb von NEUSTART KULTUR von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Gefördert Maßnahmen zur Schaffung und Ausbau von nachhaltigen digitalen Angeboten in öffentlich zugänglichen Bibliotheken und Archiven, mit dem Ziel, ein vielfältiges Angebot breit und zeitgemäß zugänglich zu machen – unabhängig von der physischen Öffnung der Einrichtung. Der Förderschwerpunkt liegt auf der Einführung und dem Ausbau innovativer Angebote und Services sowie neuer Nutzungsmöglichkeiten von Bibliotheken und Archiven.

Alle Details zum Programm „WissensWandel“ und zur Antragsstellung finden Sie unter: www.bibliotheksverband.de/wissenswandel

Die Pressemitteilung des Bundesverbandes können Sie hier DOWNLOADEN.

Ansprechpartner:

Kerstin Meyer, Programmleiterin: meyer@bibliotheksverband.de
Tatyana Borisova, Programmreferentin: borisova@bibliotheksverband.de

Das Soforthilfeprogramm für Bibliotheken „Vor Ort für Alle“ wurde vom Bund für das Jahr 2021 verlängert. Im Jahr 2020 wurden mit Hilfe des Soforthilfeprogramms „Vor Ort für Alle“ bereits 251 Bibliotheken in ländlichen Räumen bei ihrer Modernisierung und der Transformation zu Dritten Orten unterstützt. Auf Grund der großen Nachfrage hat sich der Deutsche Bibliotheksverband e.V. (dbv) für eine Verlängerung des Programms eingesetzt, die von Kulturstaatsministerin Monika Grütters unterstützt wird. Damit ist eine Fortführung des Programms im Jahr 2021 gesichert.

Ab 20. Mai 2021 können Sie online einen Antrag einreichen.

Mit dem Programm „Vor Ort für Alle“ werden Vorhaben gefördert, die Bibliotheken in ländlichen Regionen zu zeitgemäßen und lebendigen Kultur- und Begegnungsorten weiterentwickeln. Neben der Bereitstellung von Technik und digitalen Services für Nutzer*innen, geht es bei den geförderten Projekten hauptsächlich um die Erhöhung der Aufenthaltsqualität oder die Einrichtung multifunktionaler Bereiche wie z.B. Maker-Spaces.

Nähere Informationen finden Sie unter: www.bibliotheksverband.de/dbv/projekte/vor-ort-fuer-alle.html

Die Pressemitteilung des Deutschen Bibliotheksverbandes können Sie hier DOWNLOADEN.

Ansprechpartner:

Mirko Winkelmann
Programmleiter „Vor Ort für alle“
winkelmann@bibliotheksverband.de
vorortfueralle@bibliotheksverband.de
Tel.: + 49 (0)30 644 98 99 19

Total Digital! Lesen und erzählen mit digitalen Medien.

Ein Projekt des Deutschen Bibliotheksverbands e.V. (dbv) im Rahmen der zweiten Förderphase von „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ (2018-2022) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

100%-Förderung mit einem Maximalbetrag von 25.000 € pro Kalenderjahr.

Weitere Informationen gibt es HIER.

Ansprechpartner und Unterstützer bei der Antragsstellung:

Brigitta Wühr (Projektleitung)
Email: wuehr@bibliotheksverband.de
Tel.: 030 / 644 98 99 13

Das Qualifizierungsprojekt hat das Ziel, das umfangreiche Wissen von Bibliotheksmitarbeiter*innen durch Wissenstransfer und Fortbildungsveranstaltungen im Bereich der Medien- und Informationskompetenz sowie ihre praktischen Erfahrungen in der Vermittlung der Medienbildung in die Fläche zu bringen und an lokale Multiplikator*innen aus den Bereichen Bildung, Erziehung und Soziales weiterzugeben. (August 2019 – Juli 2022)

Ansprechpartner

Kristin Bäßler (dbv / Projektleitung)
Email: baessler@bibliotheksverband.de
Tel.: 030 / 644 98 99 25

Weitere Förderprogramme

Mit dem Förderprogramm sollen die Kultureinrichtungen bei der Krisenbewältigung im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie unterstützt werden. Gefördert werden größere Maßnahmen, die betriebliche Prozesse und kulturelle Angebote durch Digitalisierung umfassend modernisieren: Die Planung, Anschaffung und Implementierung von digitaler Infrastruktur ebenso wie die Schulung eigener Mitarbeiter*innen.

Anträge können ab dem 01. September 2021 bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) gestellt werden. Bewerben können sich kommunale und nichtwirtschaftliche Kultureinrichtungen im Land Brandenburg, insbesondere Theater, Orchester, Museen, Bibliotheken, Einrichtungen der kulturellen Bildung und der Soziokultur, Veranstalter von Musik- und Theaterfestspielen sowie im Bereich der Kultur tätige Stiftungen des öffentlichen Rechts.

Weitere Informationen sowie die Antragsunterlagen sind ab Anfang September bei der ILB abrufbar.

Download der Pressemitteilung des MWFK können Sie hier DOWNLOADEN

Die Medienanstalt Berlin-Brandenburg sucht Medienkompetenz-Projekte, die ein sicheres Navigieren durch ein kritisches Beurteilen von und einen umsichtigen Umgang mit Informationen und Nachrichten als Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen.

Im Fokus der diesjährigen Schwerpunktförderung stehen intersektionale Projekte, die darauf ausgerichtet sind, strukturellen Wissens- und Kompetenzdefiziten im Bereich der Informations- und Nachrichtenkompetenz durch zielgruppenorientierte Angebote entgegenzuwirken. Die mabb fördert dabei Konzepte, die über die reine Bedienkompetenzvermittlung hinausgehen und gleichzeitig vor allem die Bedürfnisse bildungsbenachteiligter Menschen, marginalisierter Menschen und/oder die Generation 60+ adressieren.

Die mabb sucht Projektideen, die Medienkompetenzen zu den oben genannten Themen und Fragestellungen zielgruppengerecht an die Bürgerinnen und Bürger Berlins und des Landes Brandenburg vermitteln.

Weitere Informationen finden Sie in der Ausschreibung, die hier DOWNLOADEN können.

Ansprechpartner:

Dr. Kathrin Rothemund / Referentin Medienkompetenz
Tel.: 030/264967-0
rothemund@mabb.de

Das Kulturministerium legt erstmalig ein ganz auf die Kulturentwicklung im ländlichen Raum gerichtetes Förderprogramm auf: die Förderrichtlinie für Regionale Kulturelle Ankerpunkte im ländlichen RaumDie Förderung beginnt bereits im Oktober 2021.

Entscheidend ist dabei: Die regionale kulturellen Ankerpunkte sollen aus den Regionen heraus entwickelt und von dort getragen werden. Ankerpunkte sollen über das klassische Verständnis von Kultureinrichtungen hinausgehen und insbesondere ehrenamtliche und zivilgesellschaftliche Akteure in die Angebote einbinden. Vorgaben für inhaltliche Schwerpunktsetzungen, Formate, Programme oder Aktivitäten werden dabei nicht gemacht.

Die Anträge können ab sofort und bis zum 18. August 2021 im MWFK gestellt werden. Sie erfordern eine positive Stellungnahme des zuständigen Landkreises. Die Anträge wird eine Fachjury bewerten, auf deren Grundlage dann die Förderung ausgesprochen werden wird.

Die Förderrichtlinie, alle Antragsformulare und FAQ finden Sie HIER.

Das Förderprogramm des Deutschen Literaturfonds wird mit Unterstützung des Deutschen Bibliotheksverbandes e.V. realisiert und unterstützt Bibliotheken und vergleichbare Einrichtungen der Literaturvermittlung und der außerschulischen Bildungsarbeit.

Gefördert werden Projekte zur digitalen, interaktiven literarischen Bildung, wobei dies bewusst offen für vielfältige, auch zielgruppenspezifische Ansätze zu verstehen ist. Vorhaben können bis zu einer Gesamthöhe von maximal 200.000 EUR gefördert werden. Beantragt werden können sämtliche zur Realisierung des Vorhabens notwendigen Kosten.

Anträge können noch vom 22. bis 28. Juni 2021 gestellt werden.

Weitere Informationen zur Antragsstellung finden Sie HIER.

In seiner Sitzung am 15.3.2021 bewilligte der Stiftungsrat u.a. die Fortführung des Förderprogramms dive in mit neuer Antragsrunde in 2021. Der Bund stellt für das Programm zusätzliche Mittel in Höhe von bis zu 21,3 Millionen Euro aus dem Rettungs- und Zukunftsprogramm NEUSTART KULTUR zur Verfügung.

Das Programm richtet sich an gegenwartsorientierte Kulturinstitutionen aller künstlerischen Sparten sowie an Gedenkstätten, Bibliotheken, Soziokulturelle Zentren, Archive mit Archivgut in künstlerischen Sparten und an Festivals.

Gefördert wird die Entwicklung und Umsetzung von digitalen Projekten und Formaten, die Kulturinstitutionen neue Wege des Austauschs und der Interaktion mit ihrem Publikum ermöglichen. Die digitalen Vorhaben wie etwa Games, Virtual Reality- und Augmented Reality-Anwendungen, Motion Capture sowie Apps, interaktive Webseiten, Plattformen, Citizen Science Projekte oder KI müssen neue Formen der Wissensvermittlung und künstlerischen Auseinandersetzung, der spielerischen Aneignung oder der Partizipation mit Besucherinnen und Besuchern erproben. Gefördert werden zudem eigenständige digitale Projekte und Prototypen, die auf bereits bestehende Anwendungen der Kulturinstitutionen aufsetzen und diese mit neuen Features weiterentwickeln.

Förderanträge können bis zum 15. September 2021 ausschließlich über das Online-Antragsformular eingereicht werden.

Alle Projekte müssen bis zum 31. Dezember 2022 abgeschlossen sein.

Für die Vorhaben können Fördermittel in Höhe von bis zu 200.000 Euro beantragt werden, wobei die Mindestfördersumme 50.000 Euro beträgt. Die Projekte müssen eine durch Eigen- und/oder Drittmittel gesicherte Finanzierung von 10% an den Gesamtkosten erbringen.

Weitere Informationen finden Sie HIER.

In digitalen Veranstaltungen können sich Interessierte über die Ziele und Förderbedingungen von dive in. Programm für digitale Interaktionen informieren und Fragen stellen.

Die Termine für die Informationsveranstaltungen zur Online Antragsberatung finden Sie HIER.

Hochdrei Stadtbibliotheken verändern

Förderung der Kulturstiftung des Bundes  von unkonventionellen Ideen und kreativen Formaten, die es den Stadtbibliotheken auf Dauer ermöglichen, sich als offene Orte der Begegnung zu etablieren (bis 2022). Angebot von Werkstätten, die Workshops zu Themen wie Kommunikation, Kooperation oder
Teilhabe anbieten.

Weitere Informationen gibt es HIER

Landesförderprogramm kulturelle Bildung und Partizipation 2021

Die Förderung ist erneut in 2 Förderlinien möglich:

  • Förderlinie 1: Projektförderung ab 2.500 Euro (Projektlaufzeit: frühestens 01.01.2021 bis maximal 31.12.2021)
  • Förderlinie 2: strukturbildende Maßnahmen ab 20.000 Euro pro Jahr (Projektlaufzeit: frühestens 01.01.2021 bis maximal 31.12.2023)

Der Förderschwerpunkt mit dem Titel „Interkulturelle Vielfalt und Integration“ wird beibehalten und kommt in beiden Förderlinien zur Anwendung.

Weitere Informationen und Antragsunterlagen gibt es HIER

Ansprechpartner:

Karin Kranhold
Tel.: 0331 – 582 50 121
Email: k.kranhold@gesellschaft-kultur-geschichte.de