Förderprogramme

Förderprogramme des dbv

Das Programm „WissensWandel“ des Deutschen Bibliotheksverbandes wird innerhalb von NEUSTART KULTUR von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Gefördert Maßnahmen zur Schaffung und Ausbau von nachhaltigen digitalen Angeboten in öffentlich zugänglichen Bibliotheken und Archiven, mit dem Ziel, ein vielfältiges Angebot breit und zeitgemäß zugänglich zu machen – unabhängig von der physischen Öffnung der Einrichtung. Der Förderschwerpunkt liegt auf der Einführung und dem Ausbau innovativer Angebote und Services sowie neuer Nutzungsmöglichkeiten von Bibliotheken und Archiven.

Die Maßnahmen müssen bis zum 31.8.2021 umgesetzt werden.

Die Mindestantragssumme beträgt 10.000 €. Die maximale Antragssumme ist abhängig von dem gewählten Förderbereich und liegt zwischen 50.000-200.000 €. Erforderlich ist die finanzielle Eigenbeteiligung der Einrichtungen durch bare Eigenmittel oder Drittmittel in Höhe von 10% der Gesamtkosten.

Anträge werden ab dem 2.11.2020 laufend entgegengenommen und in Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet und geprüft. Das Auswahlverfahren endet, wenn alle Mittel vergeben wurden, spätestens jedoch am 31.1.2021. Anträge für „Leuchtturmprojekte“ müssen bis zum 31.12.2020 eingereicht werden.

Die Anträge werden ausschließlich über das Online-Antragsformulareingereicht. Das Antragsformular wird ab dem 2.11.2020, 10 Uhr, freigeschaltet.
Die bewilligten Projekte können frühestens im Januar 2021 beginnen und müssen am 31.8.2021 abgeschlossen sein, damit sie abgerechnet und durch den dbv geprüft werden können.

Alle Details zum Programm „WissensWandel“ und zur Antragsstellung finden Sie unter: www.bibliotheksverband.de/wissenswandel

Die Pressemeldung des dbv können Sie hier DOWNLOADEN.

Ansprechpartner:

Kerstin Meyer, Programmleiterin: meyer@bibliotheksverband.de
Tatyana Borisova, Programmreferentin: borisova@bibliotheksverband.de

Das Soforthilfeprogramm für Bibliotheken „Vor Ort für Alle“ erhält weitere Mittel. Initiiert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und
Medien (BKM), ist das Programm am 15. Mai sehr erfolgreich gestartet und stieß auf eine riesige Nachfrage. Bis Mitte Juli konnten insgesamt bereits 137
Bibliotheken in kleineren Kommunen und Gemeinden Fördermittel erhalten, die ihre Bibliotheken zu „Dritten Orten” weiterentwickeln werden.
Aufgrund des großen Bedarfs hat sich der dbv für eine Aufstockung der Mittel stark gemacht – mit Erfolg. Die insgesamt 1,5 Millionen Euro wurden von der
BKM um weitere 700.000 Euro erhöht. Damit können nun zahlreiche weitere Bibliotheken gefördert werden, die bereits einen Antrag gestellt hatten oder
sich zeitnah auf der Warteliste des Programms eingetragen haben.

Mit dem Programm „Vor Ort für Alle“ werden Vorhaben gefördert, die Bibliotheken in ländlichen Regionen zu zeitgemäßen und lebendigen Kultur- und Begegnungsorten weiterentwickeln. Neben der Bereitstellung von Technik und digitalen Services für Nutzer*innen, geht es bei den geförderten Projekten hauptsächlich um die Erhöhung der Aufenthaltsqualität oder die Einrichtung multifunktionaler Bereiche wie z.B. Maker-Spaces.

Nähere Informationen finden Sie unter: www.bibliotheksverband.de/dbv/projekte/vor-ort-fuer-alle.html

Die Pressemitteilung des Deutschen Bibliotheksverbandes können Sie hier DOWNLOADEN.

Ansprechpartner:

Mirko Winkelmann
Programmleiter „Vor Ort für alle“
winkelmann@bibliotheksverband.de
vorortfueralle@bibliotheksverband.de
Tel.: + 49 (0)30 644 98 99 19

Total Digital! Lesen und erzählen mit digitalen Medien.

Ein Projekt des Deutschen Bibliotheksverbands e.V. (dbv) im Rahmen der zweiten Förderphase von „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ (2018-2022) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

100%-Förderung mit einem Maximalbetrag von 25.000 € pro Kalenderjahr.

Weitere Informationen gibt es HIER.

Ansprechpartner und Unterstützer bei der Antragsstellung:

Brigitta Wühr (Projektleitung)
Email: wuehr@bibliotheksverband.de
Tel.: 030 / 644 98 99 13

Das Qualifizierungsprojekt hat das Ziel, das umfangreiche Wissen von Bibliotheksmitarbeiter*innen durch Wissenstransfer und Fortbildungsveranstaltungen im Bereich der Medien- und Informationskompetenz sowie ihre praktischen Erfahrungen in der Vermittlung der Medienbildung in die Fläche zu bringen und an lokale Multiplikator*innen aus den Bereichen Bildung, Erziehung und Soziales weiterzugeben. (August 2019 – Juli 2022)

Ansprechpartner

Kristin Bäßler (dbv / Projektleitung)
Email: baessler@bibliotheksverband.de
Tel.: 030 / 644 98 99 25

Weitere Förderprogramme

Das Programm richtet sich an gegenwartsorientierte Kulturinstitutionen aller künstlerischen Sparten sowie an Gedenkstätten, Bibliotheken, Soziokulturelle Zentren, Archive mit Archivgut in künstlerischen Sparten und an Festivals.

Gefördert wird die Entwicklung und Umsetzung von digitalen Projekten und Formaten, die Kulturinstitutionen neue Wege des Austauschs und der Interaktion mit ihrem Publikum ermöglichen. Die digitalen Vorhaben wie etwa Games, Virtual Reality- und Augmented Reality-Anwendungen, Motion Capture sowie Apps, interaktive Webseiten, Plattformen, Citizen Science Projekte oder KI müssen neue Formen der Wissensvermittlung und künstlerischen Auseinandersetzung, der spielerischen Aneignung oder der Partizipation mit Besucherinnen und Besuchern erproben. Gefördert werden zudem eigenständige digitale Projekte und Prototypen, die auf bereits bestehende Anwendungen der Kulturinstitutionen aufsetzen und diese mit neuen Features weiterentwickeln.

Alle Projekte müssen bis zum 31. Dezember 2021 abgeschlossen sein.

Für die Vorhaben können Fördermittel in Höhe von bis zu 200.000 Euro beantragt werden, wobei die Mindestfördersumme 50.000 Euro beträgt. Die Projekte müssen eine durch Eigen- und/oder Drittmittel gesicherte Finanzierung von 10% an den Gesamtkosten erbringen.

Weitere Informationen finden Sie HIER.

In digitalen Veranstaltungen können sich Interessierte über die Ziele und Förderbedingungen von dive in. Programm für digitale Interaktionen informieren und Fragen stellen.

Die einstündigen Informationsveranstaltungen finden am 7./14./21. sowie 28. September 2020, jeweils ab 10 Uhr statt.

Anmeldung bitte unter dive-in@kulturstiftung-bund.de

1) Behind the News – Informationskompetenz im Digitalen

Die mabb fördert Medienkompetenz-Projekte, die sich mit den neuen Anforderungen an die digitale Informations- und Nachrichtenkompetenz von Nutzerinnen und Nutzern auseinandersetzen: Wie unterscheidet man in Zeiten einer stetig steigenden Informationsflut zwischen verlässlichen und weniger glaubwürdigen Quellen? Wie schafft man es, Informationen in Hinblick auf Qualität, Vertrauenswürdigkeit und ggf. politischen Absichten einschätzen zu können und sich einen ausgewogenen Überblick über die verschiedenen Standpunkte und Perspektiven zu einem Thema zu verschaffen? Wie behält man die Übersicht in einer digitalen Umgebung, in der zunehmend bewusst platzierte Desinformation, bspw. mittels Social Bots, und Hassrede zu finden sind und in der Falschnachrichten, extremistische Propaganda oder Verschwörungstheorien aufgrund von algorithmischen Empfehlungssystemen unter Umständen besser gerankt werden als qualitativ hochwertige und ausgewogen berichtende journalistische Angebote?

Projektideen, die Medienkompetenzen zu den oben genannten Themen und Fragestellungen zielgruppengerecht an die Bürgerinnen und Bürger Berlins und des Landes Brandenburg vermitteln und die in 2020 begonnen werden (max. Projektlaufzeit 1 Jahr), können noch bis zum 26. August 2020 eingereicht werden. Die mabb fördert bis zu 100% der Projektkosten.

Die vollständige Ausschreibung können Sie hier DOWNLOADEN

Weitere Informationen und die Ausschreibungsunterlagen finden Sie aus der Webseite der mabb.

2) Förderausschreibung Medienkompetenz (themenoffen)

Die letzte Sitzung des Medienrats zur Vergabe von Fördermitteln für Medienkompetenzprojekte in diesem Jahr findet voraussichtlich am 3. November 2020 statt. Wenn Sie ein Projekt planen, das der Medienkompetenzförderung Berliner und Brandenburger Bürgerinnen und Bürgern dient und der Medienkompetenz-Förderrichtlinie der mabb entspricht, können Sie jetzt dafür eine Projektförderung in Höhe von max. 50% der zuwendungsfähigen Projektgesamtkosten beantragen. Mit dem Projekt darf noch nicht begonnen worden sein.

Damit Ihr Antrag dem Medienrat zur Entscheidung vorgelegt werden kann, muss dieser spätestens bis zum 23. September 2020 vorliegen.

Alle notwendigen Informationen für die Antragstellung finden sie auf der Website der mabb.

Bereits zum neunten Mal wird der Förderpreis „Medienkompetenz stärkt Brandenburg“ an herausragende medienpädagogische Konzepte vergeben. Die Auszeichnung ist mit 15.000 Euro dotiert und kann auf bis zu drei Preisträger-Projekte verteilt werden. Dieses Mal werden Projekte, die (auch) ausschließlich digital umgesetzt werden können und/oder sollen, bevorzugt gefördert.

Mit dem Anerkennungspreis für Brandenburger Best-Practice-Projekte sollen auch in 2020 kreative medienpädagogische Projekte ausgezeichnet werden, die bereits umgesetzt wurden. Es können bis zu fünf Projekte mit jeweils 1.000 € ausgezeichnet werden. Auch hier sind Projekte, die in Reaktion auf die Corona-Krise ausschließlich bzw. größtenteils digital umgesetzt wurden, besonders preiswürdig.

Die Ausschreibungen zu beiden Preisen können Sie hier DOWNLOADEN

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Medienanstalt Berlin-Brandenburg.

Zur Unterstützung der Deutschen Kultur- und Literaturlandschaft fördert der Deutsche Literaturfonds aus Mitteln des BKM und mit Unterstützung des Deutschen Bibliotheksverbands e.V. Maßnahmen im Bereich der Autorenförderung. Das Programm setzt sich thematisch aus 3 Teilen zusammen.

1) digitale Lesungen der geförderten Autor*innen

2) Veranstaltungsformate

3) digitale Programme für Kinder und Jugendliche

Für Bibliotheken sowie Fachstellen, Landesverbände sowie kirchliche Bibliotheksverbände ist die Beantragung im Bereich der Autorenförderung besonders für den 2. und 3. Schwerpunkt des Förderprogramms interessant.

Anträge können ab dem 31.07.2020 eingereicht werden.

Weitere Informationen zum Fördergegenstand, zu den Auswahlkriterien sowie zu den Antragsunterlagen finden Sie und finden Sie HIER

Dieses Förderprogramm ist speziell für die Region Lausitz. Es werden Projekte gesucht, die das kulturelle Erbe und das heutige kulturelle Leben der Lausitz und damit den Stellenwert der Kultur auch für die langfristige Entwicklung der Lausitz erfahrbar machen. In besonderem Maße gefördert werden sollen im Ideenwettbewerb zudem Vorhaben und Ideen, die landkreisübergreifend angelegt sind, die Vernetzung verbessern und die Sichtbarkeit der Lausitzer Kulturlandschaft befördern. Das Programm ist für alle Sparten und Themen der Kultur offen.

Die Maßnahmen werden zu 100% gefördert.

Abgabetermin ist der 14.08.2020, 18:00 Uhr.

Weitere Informationen zum Fördergegenstand, Kategorien, Auswahlkriterien sowie zum Antragsverfahren finden Sie HIER

Projektleitung
Karsten Feucht
Telefon: 49 (0)35753 370 11
Mail: feucht@iba-see.de

Wettbewerbskoordination
Caroline Birth
Telefon: 49 (0)35753 370 0
Mail: birth@iba-see.de

Hochdrei Stadtbibliotheken verändern

Förderung der Kulturstiftung des Bundes  von unkonventionellen Ideen und kreativen Formaten, die es den Stadtbibliotheken auf Dauer ermöglichen, sich als offene Orte der Begegnung zu etablieren (bis 2022). Angebot von Werkstätten, die Workshops zu Themen wie Kommunikation, Kooperation oder
Teilhabe anbieten.

Weitere Informationen gibt es HIER

Landesförderprogramm kulturelle Bildung und Partizipation 2020

Förderschwerpunkt „Interkulturelle Vielfalt und Integration“

  • Förderlinie 1: Projektförderung ab 2.500 Euro (Projektlaufzeit bis 31.12.2020)
  • Förderlinie 2: strukturbildende Maßnahmen ab 20.000 Euro pro Jahr (Projektlaufzeit: frühestens 01.01.2020 bis maximal 31.12.2022)

Eine zweite Ausschreibungsfrist für Projekte, die in der zweiten Jahreshälfte beginnen, endet am 15. Mai 2020. Zu diesem Termin sind nur Anträge in Förderlinie I (Projektförderung) möglich.

Weitere Informationen und Antragsunterlagen gibt es HIER

Ansprechpartner:

Karin Kranhold
Tel.: 0331 – 582 50 121
Email: k.kranhold@gesellschaft-kultur-geschichte.de